SZD - 30 A “Pirat”
1963 machte sich ein Konstruktionsteam
der polnischen Segelflugzeugschmiede „SZD“ daran, einen Nachfolger für die
„Mucha“ - Typenreihe zu erschaffen.
Herauskam ein Schulterdecker, bei
welchem die Polen erstmals eine Mischung aus Holz- und GFK-Bauweise
einsetzten.
Der SZD – 30 hörte während seiner
Entwicklungsphase noch auf den Beinamen “SOWA“.
Erst später
wurde das Flugzeug auf den Namen „Pirat“ getauft, um so den ersten
Präsidenten der Internationalen Segelflugkommission und schweizer
Segelflugpionier Adolf „Pirat“ Gehriger zu ehren.
Der Erstflug fand am
19.05.1966 statt. Im Folgejahr begann die Serienproduktion des SZD – 30 A.
Im selben Jahr wurden auch die ersten GST - Flieger in das neue Flugzeug
eingewiesen.
Seit 1971 fliegt der SZD – 30 auch in
Kamenz.
Der erste Kamenzer Pirat, die D- 4775, ist heute noch im Einsatz
und wird uns hoffentlich auch noch ein paar Jahre begleiten.
Insgesamt
befinden sich 5 Piraten in unserem Flugzeugpark und werden für die
Einsitzerschulung und für den Streckensegelflug eingesetzt. Zugegeben,
Spitzenwerte in der DMST erreichen wir damit zwar nicht, Spaß macht es
aber trotzdem, mit diesem Flugzeug zu fliegen.
Technische Daten:
Besatzung: 1
Spannweite: 15,00 m
Länge: 6,86 m
Höhe: 1,50 m
maximal zulässige Flugmasse: 370,0 kg
maximal zulässige Zuladung: 102,0 kg
Höchstgeschwindigkeit: 220 km/h
(in ruhiger Luft)
beste Gleitzahl 31,2 bei 83
km/h
geringstes Sinken 0,60 m/s bei 73
km/h
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