SZD - 24 - 4 A “Foka 4”
Die Foka sorgte erstmals bei der WM in
Köln 1960 für Aufsehen.
Hervorgegangen aus einem internen Wettbewerb der
polnischen Firma SZD, hob der erste Prototyp dieses Seglers am 02.05.1960 mit der
Kennung SP-2069 auf dem Flugplatz in Bielsko ab.
Allerdings wurde hier
festgestellt, das die Bremsklappen die vorgeschriebene Bremswirkung nicht
erfüllten. Aus diesem Grund wurden der zweite, in der letzten Bauphase
befindliche Prototyp schon mit den größeren Klappen ausgestattet. In den
nächsten Jahren folgten weitere Foka - Modifikationen.
Im Februar 1964 begann die
Serienproduktion der SZD-24-4 A „Foka 4“.
Bei der WM 1965 in England errang der
polnische Pilot Jan Wroblewski den Titel in der offenen Klasse. Eine
weitere Foka flog auf Platz 4. Auch in der Standardklasse flogen Piloten
der Foka 4 auf den vorderen Rängen mit. Allerdings wurde die Produktion nach
nur 30 Exemplaren der Version SZD-24-4 A, zugunsten der inzwischen
entwickelten SZD-32 A „Foka 5“ eingestellt.
Von den insgesamt 300 gebauten Foka´s
sollen heute noch 59 Flugzeuge (9 „Foka C“; 26 „Foka 4“ und 24 „Foka 5“)
flugfähig sein.
Technische Daten:
Besatzung: 1
Spannweite: 14,98 m
Länge: 7,00 m
Höhe: 1,40 m
maximal zulässige Flugmasse: 385,00 kg
maximal zulässige Zuladung: 110,00 kg
Höchstgeschwindigkeit: 220 km/h
(in ruhiger Luft)
beste Gleitzahl: bei
km/h
geringstes Sinken m/s bei
km/h